Plakate und Poster sieht jeder – individuelle Motiv erhöhen die Aufmerksamkeit
Plakate sind ein klassisches druckgraphisches Werbemittel – ihr Siegeszug begann um 1900, in den Straßen von London, als sogenannte Sandwichmen mit großformatigem, bedrucktem Karton vor dem Oberkörper und Rücken durch die Straßen liefen. Das sah jeder- und las auch den Aufdruck. Auch später waren die großformatigen Lithographien an Hauswänden und öffentlichen Plätzen nicht zu übersehen – kein Wunder, dass sich auch Künstler der Gestaltung des Plakats annahmen und seine Geschichte prägten – dem Reiz der großformatigen Präsentation verschiedenster Motive konnten auch sie sich nicht entziehen. Und während zunächst die Fragen der graphischen und typographischen Gestaltung im Vordergrund standen, wurde später künstlerisches Regelwerk angenommen. Werbepsychologische Aspekte machten das Plakat zu dem, was es heute ist: Einem Werbeträger höchster Art und Güte, der Menschen mit ganz Wenigem in seinen Bann zieht. Click here to read more »
Das Plakat – beständig und dort zu Hause, wo die Medien schweigen
… denn in Zeiten flüchtiger medialer Werbung zeigt das Plakat Beständigkeit und wirkt: Wir sehen es auch dann, wenn der Computer offline ist. Und der Fernseher aus. Es flimmert nicht an uns vorbei, sondern ist da – und auch dort. Es erreicht uns an Orten, wo die mediale Werbung außen vor bleibt: An der Hauswand, unter der S- Bahnbrücke, am Eingang des Museums, an der guten, alten Litfasssäule. Es erzeugt Erinnerungen, provoziert, lädt ein, fragt, oder regt an – mit Motiven, die ins Auge fallen und uns nicht los lassen. Was macht sie aus, diese Motive?
Comments(0)